Einsatz

Tierrettung – Pferd steht nicht auf

T1
Tierrettung
Laa

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Alarmzeitpunkt: 12:35
Mannschaft: 17
Fahrzeuge: Kommando (KDFO), Mannschaftstransport (MTF), Rüst-Lösch (RLFA-2000), Unimog (Last)
Einrückzeit: 15:40

Am 25.01.2020 wurde die Freiwillige Feuerwehr Laa während der Vorbereitungsarbeiten für den Feuerwehrball zu einer Tierrettung alarmiert. Der Kommandant-Stellvertreter alarmierte die Kameraden mit dem Stichwort “Tierrettung – Pferd kann nicht aufstehen”. Sogleich machten sich die Mitglieder Richtung Einsatzort auf. Bei der Ankunft fanden die Einsatzkräfte ein Pferd, das apathisch in seiner Box lag und nicht mehr aufstehen wollte. Die Besitzerin des Tieres teilte der Feuerwehr mit, dass das Tier mindestens seit 08:00 Uhr in der Früh liegt und das dies für Pferde bereits lebensbedrohlich sein kann.

Zuerst wurde versucht das Tier in seiner Box aufzustellen. Mithilfe eines Motorkrans und Rundschlingen haben die Feuerwehrmitglieder versucht das Tier auf seine Beine zu stellen. Die beengte Situation in der Box erschwerte den ersten Versuch, dem Tier zu helfen, erheblich. Nachdem das Tier immer weniger Lebenszeichen von sich gab und auch die Aufstellversuche nicht gelangen, wurde eine Tierärztin hinzugezogen, um die Situation zu beurteilen. Die Eigentümer hatten zu diesem Zeitpunkt bereits die Befürchtung, dass es für das geliebte Tier keine Hilfe mehr gibt.

Ulrike Steyrer und Uwe Winkler wollten nicht aufgeben, wie auch alle anwesenden Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Laa. Nun wurde der LAST nachgefordert und mithilfe des Krans sollte dem Tier geholfen werden. Damit dies möglich war, wurden Unterlegsmatten mit Stroh bestreut um die Reibung zwischen Tier und Boden so gering wie möglich zu halten. Danach wurde unter der fachlichen Anleitung der bereits anwesenden Tierärztin das Tier mit den Vorderhufen aus dem Stall ins Freie gezogen. Dies wurde mit Rundschlingen und der Kraft der anwesenden Helfer bewerkstelligt.

Nachdem das Pferd im Freien war konnte der Kran in Stellung gebracht werden. Mit Rundschlingen, die nach Anweisung der Tierärztin angebracht wurden, wurde das Pferd mithilfe des Krans gehoben. So kam der Kreislauf des Tieres wieder in Schwung und der Kran wurde ein wenig abgelassen, damit das Pferd Bodenkontakt hatte. Nun war der Kran nur mehr sichernd im Einsatz und zehn Minuten später konnte das Pferd alleine stehen.

Die überglücklichen Besitzer machten sofort kleine Gehversuche mit dem Pferd, das sich überraschend rasch erholte und nach weiteren zehn Minuten auch wieder zu fressen begann.

Die Feuerwehrmänner und -frauen freuten sich gemeinsam mit den Besitzern über die geglückte Rettung.

Nach dem Einrücken ins Feuerwehrhaus wurden die Fahrzeuge und eingesetzten Hilfsmittel von Erde und Stroh gereinigt. Kurz vor 16:00 Uhr konnte die Einsatzbereitschaft wieder hergestellt werden.

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